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Alta Badia

Das Gadertal, auch Abteital oder Alta Badia genannt, bildet zusammen mit Gröden das ladinische Herz Südtirols und besteht aus den Orten Abtei, Corvara, Kollfuschg, Stern, St. Kassian, St. Martin in Thurn, St. Vigil in Enneberg und Wengen. Namensgebend für den Ort ist der Fluss Gader (ladinisch für "das grosse Wasser"), der sich durch das Tal schlängelt.

Aufgrund der geographischen Abgeschlossenheit war das Gadertal lange Zeit nur schwer zugänglich, weshalb die ladinische Lebensweise und Sprache im Gadertal erhalten geblieben ist. Die Bausubstanz - vom Bauernhof bis hin zum Hotel - ist dem typischen ladinischen Kunststil in Holz verschrieben.

Wanderfreunde schätzen die unberührte Natur der Naturparke Puez-Geisler und Fanes-Sennes-Prags, sowie die Hochebenen am Fusse des Sella. Für den Wintersport gilt das Gadertal mit 130 km bestens präparierter Pisten und 53 modernen Aufstiegsanlagen in zentraler Lage an der Sellaronda im Skikarussell Dolomiti Superski als Nummer eins unter Italiens Wintersportregionen. Feinschmecker erfreuen sich an der vorzüglichen Gastronomie; nirgendwo in Südtirol gibt es so viele Gourmetrestaurants wie im Gadertal.

Berühmteste Tochter des Tales war Catarina Lenz, eine junge Ennebergerin, die im Kampf gegen die Truppen Napoleons bekannt wurde. Mit einer Heugabel bewaffnet kämpfte sie um das Kirchlein und den Friedhof von Spinges vor der Schändung zu bewahren. Eine Statue im Dorfzentrum von St.Vigil erinnert an die Gadertaler Heldin.

Sehenswürdigkeiten in Alta Badia sind das Ladinisches Landesmuseum auf Schloss Thurn, das Mühlental im Campill (Wanderweg über 8 Mühlen), die gotische Kirche der Hl. Katharina von Alexandrien in Corvara, die Pfarrkirche von St.Vigil in Enneberg, die Hl. Barbara Kapelle von Wengen und der Adelssitz der Herren von Rü im Ansitz Rü.

 

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